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Häufig gestellte Fragen

Alles, was Sie über das Netzwerk der Braustädte und -gemeinden und über das Label „Brau-Gemeinde“ wissen müssen.

Das Netzwerk

FAQ zum Netzwerk der Städte und Gemeinden

Kann meine Gemeinde Teil des europäischen Braunetzwerks sein?
Ja, durchaus! Ihre Gemeinde kann dem Netzwerk beitreten, sobald sie mindestens ein Element besitzt, das mit der Braukultur in Verbindung steht: eine Brauerei oder Mikrobrauerei, ein Bierfestival, einen Hopfenanbauer, ein Estaminet, eine Bierbruderschaft, ein Restaurant mit Biergerichten oder sogar einen Verein von Bierverkostern. Ein einziges dieser Elemente genügt, um Ihre Gemeinde als „Brau-Gemeinde“ einzustufen. Das zeigt, dass das Bier ein fester Bestandteil ihres lokalen Erbes ist.
Was bedeutet der Ausdruck „seine Gemeinde oder Stadt auf die Landkarte des Biertourismus in Europa setzen“?
Dieser Ausdruck bedeutet, das Brauerbe Ihrer Gemeinde auf europäischer Ebene aufzuwerten und sichtbar zu machen. Konkret ermöglicht dies Bierliebhabern, über die App „beBeer en poche“ die Brauorte, Veranstaltungen und Traditionen Ihrer Gemeinde leicht zu entdecken. Ihre Gemeinde wird so zu einer anerkannten Station auf der europäischen biertouristischen Route, was ihre Attraktivität stärkt und ihre lokale Wirtschaft belebt.
Muss man unbedingt eine Brauerei oder Mikrobrauerei auf seinem Gebiet haben, um Teil des europäischen Netzwerks der Braustädte und -gemeinden zu sein?
Nein, das ist keine Pflicht. Das Netzwerk erkennt alle Arten von Aktivitäten an, die mit der lokalen Brauwelt verbunden sind. Es genügt, dass die Gemeinde mindestens ein mit dem Bier verbundenes Element besitzt (wie ein Festival, einen Hopfenanbauer, ein Restaurant mit Biergerichten, eine Bruderschaft, ein Estaminet oder einen Verkostungsclub). Wichtig ist die Teilnahme an der kulturellen Dynamik rund um das Bier. Keine Brauerei auf dem Gebiet zu haben, macht es jedoch schwieriger, das Label mit 2 oder 3 Hopfen zu erhalten.
Welche Vorteile bietet die Mitgliedschaft im beBeer-Netzwerk?
Mitgliedsgemeinden profitieren von einer erhöhten Sichtbarkeit bei einem breiten europäischen Publikum, das sich für handwerklich gebraute Biere begeistert. Sie erscheinen im digitalen Führer mit einer vollständigen Darstellung ihres Brauerbes, können ihre Brauer und symbolträchtigen Orte aufwerten und können jedes Jahr das offizielle Label „Brau-Gemeinde“ erhalten. Diese Anerkennung hilft, Besucher anzuziehen, die Schaffung von Veranstaltungen zu fördern und lokale wirtschaftliche Initiativen rund um das Bier zu unterstützen.
Was bedeutet es, das Label „Brau-Gemeinde“ zu erhalten?
Dieses Label bescheinigt einerseits, dass es eine „Präsenz oder einen Grad an Brauintensität“ auf dem Gebiet gibt, und andererseits, dass die Gemeinde, das Fremdenverkehrsamt oder die lokale Entwicklungsagentur die in der Gemeinde vorhandenen Brauakteure aktiv unterstützen. Das Label rückt die lokalen Akteure ins Licht (Brauereien, Festivals, Restaurants, handwerkliche Bierprodukte usw.) und fördert ihre Anerkennung. Es ist ein echtes Instrument der touristischen, wirtschaftlichen und kulturellen Förderung, das Verbindungen zwischen Brautradition und territorialer Dynamik knüpft.
Wie viel kostet die Teilnahme am Netzwerk?
Der jährliche Beitrag richtet sich nach der Größe der Gemeinde: 150 € für eine Gemeinde mit weniger als 10 000 Einwohnern, 300 € für eine Gemeinde zwischen 10 000 und 50 000 Einwohnern und 500 € für eine Stadt mit mehr als 50 000 Einwohnern. Dieser Beitrag finanziert die Begleitung, die Präsenz im digitalen Führer, das Werbekit, die Sichtbarkeit online und in der europäischen Presse sowie in den sozialen Medien. Er gewährt kostenlosen Zugang zum Labeling-Prozess.
Was erhält eine Mitgliedsgemeinde konkret?
Die Gemeinde erhält Zugang zu einer eigenen Seite im europäischen digitalen Führer mit einer personalisierten Darstellung, die auch ein Wort des Bürgermeisters oder jeder zur Vertretung der Gemeinde, des Fremdenverkehrsamts oder der lokalen Entwicklungsagentur befugten Person enthält. Sie verfügt über ein Präsentationsprofil in der App „beBeer en poche“, über eine Präsenz in den sozialen Medien, über ein Kommunikationskit, um ihr Engagement bekannt zu machen, und kann sich kostenlos um das Label „Brau-Gemeinde“ bewerben.
Das Label

FAQ zum Label „Brau-Gemeinde“

Was ist das Label „Brau-Gemeinde“?
Es handelt sich um eine Auszeichnung, die von der Expertenjury der beBeer-Gemeinschaft an europäische Städte und Gemeinden verliehen wird, die ihr Brauerbe aufwerten. Dieses Label würdigt das lokale Engagement für handwerklich gebrautes Bier, für die lokalen Brauereien und ihre Förderer (Estaminets und Bars, Veranstaltungen, kulturelle Orte usw.). Es gibt drei Stufen der Auszeichnung, dargestellt durch 1, 2 oder 3 „Hopfen“, sowie einen Sonderpreis: den Goldenen Hopfen, der jedes Jahr von der Jury verliehen wird.
Ist das Label „Brau-Gemeinde“ ein offizielles oder normatives Label wie eine ISO-Norm?
Nein, das Label „Brau-Gemeinde“ ist kein Label vom ISO-Typ. Es handelt sich weder um eine offizielle Zertifizierung, die von einer international anerkannten Stelle ausgestellt wird, noch um eine Industrienorm mit externem Audit. Es ist eine qualitative Anerkennung, die von der beBeer-Jury — bestehend aus Experten aus der lokalen, regionalen, brautechnischen und touristischen Welt — im Rahmen ihres europäischen Netzwerks zur Aufwertung des Brauerbes vergeben wird.
Worauf beruht die Vergabe des Labels „Brau-Gemeinde“?
Das Label wird auf Antrag vergeben, auf der Grundlage eines Rasters objektiver Kriterien: Vorhandensein von Brauereien oder Mikrobrauereien, lokale Veranstaltungen, Spezialitäten auf Bierbasis, Maßnahmen zur Tourismusförderung usw. Die Bewertung wird von der beBeer-Jury durchgeführt, die aus Experten der lokalen, regionalen, brautechnischen und touristischen Welt besteht. Dieses Label fügt sich vor allem in eine Logik der territorialen Aufwertung ein: Es ermöglicht einer Gemeinde, ihre Brauidentität zu erzählen, ihre lokalen Akteure zusammenzuführen und ihre touristische Attraktivität zu stärken.
Wer hat Zugang zum Label?
Jede am europäischen Netzwerk der Braustädte und -gemeinden teilnehmende Gemeinde kann sich um das Label bewerben. Das Netzwerk steht den Gemeinden der 27 EU-Länder sowie der Länder des Europarats offen und ist an einen jährlichen Beitrag gebunden (150 €, 300 € oder 500 € je nach Größe der Gemeinde). Sobald die Gemeinde Teil des Netzwerks ist, ist der Zugang zum Labeling-Verfahren kostenlos.
Wer kann seine Bewerbung für das Label einreichen?
Die Bewerbung kann entweder direkt von der Gemeinde oder von einer lokal ansässigen öffentlichen oder halböffentlichen Einrichtung (z. B. Fremdenverkehrsamt, Museum, lokale Entwicklungsagentur) eingereicht werden, sofern die Gemeinde ihr Einverständnis gegeben hat. Pro Gemeinde wird nur eine Bewerbung angenommen.
Wann muss die Bewerbung eingereicht werden?
Die Einreichung kann zu jeder Zeit des Jahres erfolgen. Es ist jedoch ratsam, dies so bald wie möglich zu tun, um das Label während der gesamten touristischen Saison nutzen zu können. Bewerbungen nach dem 15. November werden automatisch auf das folgende Jahr verschoben. Der Bewertungsprozess dauert maximal einen Monat.
Was erhält eine ausgezeichnete Gemeinde?
Eine Gemeinde, die das Label erhalten hat, bekommt eine offizielle Plakette (per Post verschickt), verfügt über eine Darstellung im europäischen digitalen Führer und in der App „beBeer en poche“, erhält ein Werbekit (mit Pressemitteilungsvorlagen, Kommunikationsideen, Visuals usw.), und das Labeling wird in den sozialen Medien von beBeer hervorgehoben. Es ist ein echter Hebel für Sichtbarkeit und lokale Entwicklung rund um den Biertourismus.
Welche Auswirkungen hat dies für die Gemeinde?
Über die offizielle Anerkennung hinaus hilft das Label, Bierliebhaber, Touristen und am lokalen Erbe Interessierte anzuziehen. Es wertet die wirtschaftlichen Akteure auf (Brauer, Gastronomen, Veranstalter) und trägt dazu bei, das Identitätsbild der Gemeinde durch den Reichtum ihrer Braukultur zu stärken. „Auf der europäischen Landkarte des Biertourismus zu stehen“ — dank beBeer und der Dynamik der lokalen Akteure — ist ein nicht zu vernachlässigender Vorteil für die Sichtbarkeit und Attraktivität der Gemeinde, sowohl regional als auch international.
Welche Kriterien gelten für den Erhalt des Labels?
Die Bewertung beruht auf einem Raster von 10 Kriterien, die mit der Intensität der lokalen Braupräsenz verbunden sind: Brauereien, Mikrobrauereien, Estaminets, dem Bier gewidmete Orte, Veranstaltungen, Bruderschaften, Fachgeschäfte, Restaurants, kulinarische Spezialitäten auf Bierbasis und Maßnahmen zur Tourismusförderung. Jedes Element zählt für eine bestimmte Punktzahl. Für 1 Hopfen sind 50 Punkte erforderlich, für 2 Hopfen 70 und für 3 Hopfen 90. Ein Sonderpreis „Goldener Hopfen“ wird von der Jury ebenfalls in jeder Kategorie je nach Größe der Gemeinden verliehen.
Muss man zwingend eine Brauerei auf seinem Gebiet haben, um ausgezeichnet zu werden?
Nein, das ist nicht zwingend. Die Braupräsenz kann sich auch durch eine historische Vergangenheit, Veranstaltungen, kulturelle Orte oder touristische bzw. gastronomische Aktivitäten rund um das Bier ausdrücken. Ein Dorf ohne Brauerei kann durchaus das Label erhalten, wenn es diese Kultur ausreichend gut aufwertet.
Wie funktioniert die Bewertung der Bewerbungen?
Eine unabhängige Jury, bestehend aus Experten der beBeer-Gemeinschaft aus der Brauwelt und den Gebieten, analysiert die Bewerbungen anhand des Kriterienrasters. Der Prozess dauert maximal einen Monat. Die Entscheidungen sind endgültig. Jedes Jahr können zusätzliche Elemente für eine zukünftige Bewerbung oder für den Erhalt eines zusätzlichen „Hopfens“ berücksichtigt werden. Das Label ist für ein Kalenderjahr gültig.

Noch eine Frage?

Unser Team begleitet Sie gerne bei Ihrer Mitgliedschaft oder Ihrer Labelbewerbung.